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132 6. Vertikale Mischung in stagnierenden Seen 6. Vertikale Mischung in stagnierenden Seen
 

Summary: 132 6. Vertikale Mischung in stagnierenden Seen
6. Vertikale Mischung in stagnierenden Seen
In diesem Kapitel werden der Zuger- und der Luganersee behandelt. Diese beiden Seen
weisen eine Reihe von Parallelen auf. Eingekesselt zwischen Ausläufern der Alpen sind
sie tief eingeschnitten und schwach durchflossen. Beide sind möglicherweise auch im
natürlichen Zustand meromiktisch, d. h. es findet nicht in jedem Jahr eine Vollzirkula-
tion statt. In den letzten Jahrzehnten wurden sie stark eutrophiert, was zu einer Verstär-
kung der Meromixis und der damit verbundenen Anoxie im Tiefenwasser geführt hat.
Beide Seen weisen heute ein permanent anoxisches Hypolimnion auf.
Schon Torgersen et al. (1977) haben darauf hingewiesen, dass es interessant wäre, die
3H-3He-Methode auf meromiktische Seen anzuwenden. Hier haben wir die Möglichkeit,
gleich zwei solche Systeme zu untersuchen. Was sagt das Wasseralter über die Erneu-
erung des stagnierenden Hypolimnions aus? Wie verläuft die langfristige Entwicklung
des Alters? Solche Fragen sollen mit Hilfe von Modellen beantwortet werden.
6.1. Zugersee: Experimentelle Daten
6.1.1. Beschreibung des Zugersees
Auffälliges äusseres Merkmal des Zugersees (Karte s. Fig. 6.1) ist die Verengung beim
Chiemen, die den See in ein Nord- und ein Südbecken unterteilt. Diese Einschnürung
spiegelt sich jedoch nicht in einer Unterwasserschwelle, so dass in der Tiefe keine Un-
terteilung des Wasserkörpers vorliegt. Der Seegrund fällt stetig von Norden nach Süden

  

Source: Aeschbach-Hertig, Werner - Institut für Umweltphysik, Universität Heidelberg

 

Collections: Geosciences; Environmental Sciences and Ecology