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7.8 Radiotelemetrie 193 7.8 Radiotelemetrie
 

Summary: 7.8 Radiotelemetrie 193
7.8 Radiotelemetrie
Valentin Amrhein, Universität Basel
Telemetrie, nach den griechischen Wörtern für "fern" und "messen", wurde
ursprünglich entwickelt, um mit kleinen Radiosendern physiologische Pa-
rameter wie den Herzschlag registrieren und übermitteln zu können, ohne
das Tier oder den Menschen in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken.
Mit der fortschreitenden Miniaturisierung der Sender hat sich die Radiote-
lemetrie zu einem oft unverzichtbaren Hilfsmittel in vielen Bereichen der
zoologischen Feldforschung entwickelt. Luchse, im Rahmen eines Wieder-
ansiedlungs-Projektes von einem Gebiet in ein anderes verfrachtet, können
anhand ihres Telemetriesenders geortet und verfolgt werden. Telemetrie-
sender können Informationen über Temperatur oder Bewegung von Tieren
übermitteln, kodiert in Häufigkeitsänderungen der meist ein bis zwei kur-
zen Ortungssignale pro Sekunde. Albatrosse werden mit langlebigen und
leistungsstarken Sendern ausgestattet, deren Signale während der ausge-
dehnten Nahrungsflüge über dem Nord-Pazifik von Satelliten empfangen
werden (Kapitel 7.7 und 7.9). Die leichtesten heute erhältlichen Sender
sind für die Verwendung bei den kleinsten europäischen Säugetieren oder
sogar bei größeren Käfern geeignet.

  

Source: Amrhein, Valentin - Zoologisches Institut, Universität Basel

 

Collections: Environmental Sciences and Ecology