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12 FRHJAHR 2011 Das Artensterben nimmt rasant zu eine Nachricht, die die Biodiversittsforschung auch ber Wissenschaftsgrenzen hinaus bekannt
 

Summary: 12 FRÜHJAHR 2011
Das Artensterben nimmt rasant zu ­ eine Nachricht, die die Biodiversitätsforschung auch über Wissenschaftsgrenzen hinaus bekannt
gemacht hat. Doch der Forschungszweig darf sich nicht auf reine Bestandserhebungen beschränken. Er muss sich neu orientieren und
interdisziplinär vernetzen. Die mikrobiologische Forschung geht hier mit gutem Beispiel voran.
Die Vielfalt zwischen den Arten
Die EuropäischeAuster ­ stark gefährdet. Der Kabeljau in der Nord-
see ­ nimmt in seinen Beständen immer mehr ab. Das gefleckte
Sandröschen ­ bis auf einen kleinen Bestand auf Norderney ­ ausgestor-
ben.ErschreckenddeutlichmehrensichdieAnzeichenfürdasweltweite
Artensterben. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen hat sich die
Aussterberate gegenüber dem fossilen Hintergrundwert um den Faktor
1.000 erhöht. Die Ursachen sind vielfältig: Die intensivere Nutzung der
menschlichenLebensräume,derglobaleTemperaturanstiegunddasEin-
schleppenfremderArtenbeschleunigendieVeränderungderheimischen
Biodiversität.WährendderRückgangderArtenvielfaltinLandökosyste-
men vor unser aller Augen stattfindet, vollzieht sich in den Weltmeeren
ein ähnlicher dramatischer Wandel im Verborgenen. Die Produktion
marinenPhytoplanktonsbeispielsweisegehtinzwischen,sodiePrognose
von Wissenschaftlern in der Zeitschrift Nature, um jährlich ein Prozent
zurück. Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung dieser Entwicklung:

  

Source: Appelrath, Hans-Jürgen - Department für Informatik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

 

Collections: Computer Technologies and Information Sciences